AZRAEL |
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Musikalische Parabel in 2 Akten Mit einem Prolog und einem Epilog Libretto: Dirk D'Ase und Silke Hassler © Noise Production 1998/30 Ein Auftragswerk von NetZZeit Wien
Inhalt: Synopsis - Kommentare zum Libretto - Musikalisches Konzept - Besetzung - Kritiken
- Synopsis -
Diese Oper erzählt von einem jungen Mann, Pino, der versucht, mit kleinen Betrügereien und Glücksspielen mehr recht als schlecht durchs Leben zu kommen. Er verletzt bei einem Streit seine schwangere Freundin Maria schwer und stirbt selbst im Kampf mit einem Spieler durch sein eigenes Messer. Monsieur Azrael, ein Engel aus dem Jenseits, der Pino erscheint, ermöglicht es ihm, noch einmal auf die Erde zurückzukehren. Er soll den letzten Tag seines Lebens wiederholen, um sein und damit das Schicksal von Maria zu verändern. Pino kehrt auf die Erde zurück, mit dem festen Vorsatz, Maria, sich und sein Kind, von dessen Existenz er erst durch Monsieur Azrael erfährt, ein glückliches Leben zu bieten. In diesem einen wieder gewonnenen Tag begeht er aber all die immer gleichen Fehler, übergeht die liebevoll gemeinten und hilflosen Versuche seiner Freundin, verstrickt sich in dubiose Geschäfte und sinnlose Hoffnungen. Er scheitert, aber nicht nur an sich selbst und seinen Vorsätzen, sondern auch an den Verhältnissen, die sich für diesen einen Tag nicht geändert haben. Diese märchenhafte Geschichte ist eingespannt zwischen Prolog und Epilog des Todesengels Azrael, der nicht an die Läuterung des Menschen glaubt, Recht behält und zynisch bleibt.
- Kommentare vom Komponisten zur Oper Azrael - Dass die Tango-Oper AZRAEL gerade in einem Bordell vis-a-vis der Wiener Staatsoper uraufgeführt wurde, war kein Zufall. Behandelt diese Oper doch die unabwendbaren und unergründlich schicksalhaften Seiten des Menschen, indem sie die Frage nach dem Sein und dem nicht Sein unserer Existenz aufwirft. Die Idee, eine Oper mit diesem Thema zu schaffen, entstand bereits Mitte der Achtziger Jahre, als ich auf Sartres deterministisches Drama „Les jeux sont faits“ (Das Spiel ist aus) aufmerksam gemacht wurde. Sartres Stoff entsprach meinen damaligen Vorstellungen vom Sein und nicht Sein, und es wurden bereits Pläne für ein Libretto geschmiedet. Leider scheiterte das Vorhaben an der Tatsache, dass Sartre zu Lebzeiten Bearbeitungen seiner Werke verboten hatte, die Enttäuschung war dementsprechend gross. In den nächsten zehn Jahren fanden noch etliche Versuche statt, einen ähnlichen Stoff zu einer Oper zu verarbeiten. Andere Aufgaben schoben dieses Projekt jedoch immer wieder in den Hintergrund (u.a. zwei grosse Afrikareisen mit anschliessender Diplomarbeit und die Arbeiten an meinen ersten zwei Opern). 1997 entschloss ich mich dann, dem Opernprojekt „Fragen und mögliche Antworten nach dem Sein“ endlich ein Gesicht zu geben. Die Frage, ob wir unser Schicksal, wie von den Existenzialisten behauptet, selber in der Hand haben, oder unser Sein vom Determinismus geprägt ist und einer Kausalität unterliegt, steht im Vordergrund dieser Oper. Eine Frage, die aber auch die brillantesten Philosophen nicht einwandfrei beantworten können, denn sie übersteigt unsere, doch sehr schlichte und begrenzte, irdische Wahrnehmungsfähigkeit um unerreichbare Dimensionen. Um eine der möglichen Antworten ein wenig unter die Lupe zu nehmen, lasse ich den Protagonisten Pino vom Diesseits ins Jenseits und wieder zurück reisen bzw. sterben und für einen Tag wieder auferstehen. Pinos Ableben bzw. Reise ins Jenseits gleicht dem ersten Bordellbesuch eines schüchternen Mannes, der versucht, mit gesenktem Kopf und hochgestecktem Kragen unerkannt das Etablissement zu betreten. Endlich die Türschwelle geschafft, Mantel und Hut abgelegt, umgarnt ihn ein Spiel von gedämpftem Licht, rotem Plüsch, verstohlenen Geräuschen, Schatten und architektonischen Verwinkelungen. Zuerst zwingt ihn die ihn umhüllende Dämmerung zur Eingewöhnung in seine neue Umgebung. Ein wenig die Orientierung suchend, kann er sich dann in das seelische Labyrinth voller überraschender, dunkelfarbener Verästelungen weiter vorwagen. Je mehr er das Innere, die Seele dieser Sub-Welt erkundet, desto weiter setzt er sich von der vertrauten Welt da draussen ab. Stets von einem geheimnisvollen, undefinierbaren Verlangen getrieben, schlüpft er in eine Welt der nahezu gedankenlosen, ja bewusstlosen Triebhaftigkeit hinein. Erst jetzt kann er anfangen, sich für den Abend von seinem bewussten Ich ab zu lenken und sich als Befreier seiner seelischen Last und als ewig Fragender zu feiern. Pino taucht nach seinem Ableben in die Verwinkelungen des Seins ab. Auch er kann sich kaum orientieren, denn als Lebender kannte er nur die eine Dimension: die des vordergründig Wahrnehmbaren. Als Monsieur Azrael ihn aber aufklärt, dass er tot sei und Mist gebaut hat, und ihm anschliessend die Chance bietet, den verhundsten Tag neu zu beginnen, um all seine begangenen Fehler wieder gut zu machen, scheitert Pino nicht an sich selbst, sondern an der Kausalität des Seins. Pino kann nur das verändern, was er bis dorthin erkannt hat, denn er kann die Welt nur nach dem verstehen, was er erlebt hat. Im krassen Gegensatz zu meiner vorangegangenen Oper „Diary of Ronald Hansen“, in der subtile und tiefgründige Texte von Hugo Claus verarbeitet wurden, habe ich mich bei AZRAEL für einen einfachen, ja fast naiv anmutenden Text entschieden. Die schlichten Dialoge sollten die einfachen Gemüter der Protagonisten, die in ein grausames, schicksalhaftes und unabwendbares Spiel verstrickt sind, und die Bedeutungslosigkeit der Menschen im Geschehen des Universums unterstreichen. Denn im Vordergrund des Werkes stehen die Frage und die komplexe Suche nach Antworten auf das Sein, und nicht die Wertigkeiten des irdischen Lebens.
- Musikalisches Konzept - Ein Tangoensemble mit seinem unverwechselbaren Klang begleitet Pino auf seinem Weg vom Diesseits ins Jenseits und zurück in eine Gegenwart, die für ihn bereits Vergangenheit ist. Der Tango wird zum Leitmotiv und Gerüst dieser Oper. In seiner strengen, rhythmischen Struktur wird er zum Symbol für die Unabwendbarkeit des Schicksals. Das Stolze und Drängende des Tangos, seine emotionalen Färbungen stehen aber auch für die Wünsche und Träume des Diesseitigen. Pino fühlt sich fast magisch von den Klängen dieser Musik angezogen. Er kann sich ihr und damit seiner Bestimmung nicht entziehen, die Musik treibt ihn förmlich vor sich her. Noch auf der jenseitigen Ebene, die musikalisch anders geprägt ist, klingt der Tango wie ein fernes Echo des Lebens nach. Der spezifische Klang der Instrumentalbesetzung erinnert selbst noch dort, wo es gar keinen inhaltlichen oder rhythmischen Bezug mehr zur Gegenwart gibt, an diese Musik des Lebens. Wer in der Oper AZRAEL eine Tango-Oper alla Astor Piazzola erwartet, wird enttäuscht sein, denn in AZRAEL werden ganz andere musikalische Elemente als bei den Werken des meisterhaften Piazzolla aufgegriffen. In dieser Oper wird die Bewegung des Tangos unter die Lupe genommen, variiert und bis zur letzten Konsequenz zu Ende gedacht, indem ich versucht habe, sowohl den Rhythmus als auch den Klang in neue Wege abzuleiten. Um die Geschichte musikalisch besser schildern zu können, entfernt sich die Partitur oft vom vertrauten Tango-Klang und Rhythmus. Der Tango wird nicht nur ständig hinterfragt, sondern auch bis hin zur Auflösung modifiziert. Dirk D’Ase, Wien 1999 __________________________________________________________________________________________________ - Besetzung - PINO - ein junger Mann, Glücksspieler und Halunke...................................................Bariton MARIA - sein Mädchen......................................................................................Mezzosopran Der SPIELER.................................................................................................................Tenor Monsieur AZRAEL - ein zynischer Engel aus dem Jenseits...............................................Baß Klarinette in B, Altsaxophon, Konzertakkordeon (Knopfgriff), Klavier, Schlagzeug (ein Spieler): Xylophon - Glockenspiel - Große Trommel (tief, standard), Kleine Trommel, 3 Tom Tom (hoch, mittel, tief), Triangel (hoch), Bongo (mittel), Wood Block, Große Trommel (Fußbetätigung), Becken (mittel, gehangen) Violine, Kontrabaß
Gesamtdauer: ca 60 Minuten __________________________________________________________________________________________________ Am 11. Dezember, 2005 fand im Forum Trier die deutsche Erstaufführung der Tangooper Azrael von Dirk D’Ase statt. Wegen des grossen Erfolges bei Publikum und Presse wurde die Produktion auf 8 Vorstellungen verlängert. Regisseur: Bruno Berger-Gorski Dramaturgie: Dr. Peter Larsen Mitglieder des Orchesters unter der Leitung von Christoph Jung
Pino: Laszlo Lukacs Maria: Eva-Maria Günschmann Spieler: Peter Koppelmann Monsieur Azrael: Juri Zinovenko Tangotänzer: Natalie Galitski und Reveriano Camü
Diese Premiere war ein überwältigender Erfolg. Es scheint nun klar zu sein dass Astor Piazzola's Tango-Oper "Maria de Buenos Aires" durch AZRAEL einen sehr ernst zu nehmenden Konkurrenten bekommen hat. W.V., Opera Gazet
Die Zeit frisst die Menschen
Starker Theaterabend: Die deutsche Erstaufführung der Tango-Oper "Azrael" von Dirk D'Ase im Trierer "Forum". Mit Dirk D'Ases zeitgenössischer Tango-Oper „Azrael" liefert das Trierer Theater ein herausragendes Stück Musiktheater in idealem Ambiente ab. Die Zocker-Tragödie mit philosophischem Tiefgang findet im „Forum", dem ehemaligen Franzosenkino, statt. Ein stimmungsvoller Einstieg in Dirk D'Ases Oper, die den Tango völlig anders interpretiert: nahe am Original zu Beginn, dann immer weiter weg - bis sie ihn fast verliert und nur noch Antje Steens wunderbarer Bandoneon-Klang an die ursprüngliche Musik erinnert. Die Geschichte, die D'Ase und seine Librettistin Silke Hassler in klarer, kraftvoller, unverschwurbelter Sprache erzählen, ist düster. Bruno Berger-Gorskis packende Inszenierung schärft die Konflikte, arbeitet die Unentrinnbarkeit des Schicksals deutlich heraus. „Azrael" zwingt zum Mitdenken und Mitfühlen. Die Musik von Dirk D'Ase macht es der Regie aber auch leicht, denn in ihr steckt alles, was in der Handlung passiert: enorme Spannung, dramatische Brüche, raffiniert eingefangene Stimmungen. Lautmalerisch, illustrativ untermalt sie das Geschehen, wirkt aber dabei eigenständig, nie wie ein Film-Soundtrack. Klar: Es handelt sich um im besten Sinne zeitgenössische Musik, zur wohligen Berieselung ungeeignet. Man muss sich darauf einlassen. Aber es gibt keinen experimentellen Selbstzweck, der das Publikum vertreibt. Für Leute mit offenen Ohren ein idealer Einstieg in aktuelle Klassik. Die Intensität seiner Szenen lässt das Publikum schaudern. Langer, intensiver Beifall beim Publikum. Eine Produktion, die man nicht verpassen sollte. Trierer Volksfreund, Dieter Lintz
Die Zeit frisst die Menschen (vollständiger Artikel)
Starker Theaterabend: Die deutsche Erstaufführung der Tango-Oper "Azrael" von Dirk D'Ase im Trierer "Forum". Mit Dirk D'Ases zeitgenössischer Tango-Oper „Azrael" liefert das Trierer Theater ein herausragendes Stück Musiktheater in idealem Ambiente ab. Die Zocker-Tragödie mit philosophischem Tiefgang findet im „Forum", dem ehemaligen Franzosenkino, statt. Im Grunde sieht es nicht viel anders aus als sonst. Ein DJ-Pult, locker aufgestellte Barhocker und hohe Tische. Selbst die altar-artige Holzplattform in der Mitte würde wahrscheinlich nicht sonderlich auffallen, wenn sich Triers junge Club-Szene hier auf dem trendigsten Dancefloor der Stadt trifft. Nur die Musik ist etwas ungewohnt, und der Dress-Code der Tänzer. Aus dem Lautsprecher klingt ein Sound, der nach Carlos Gardel und Astor Piazolla duftet, und mitten im Publikum drehen fünf Tanzpaare in schickem Zwirn ihre Runden. Wobei „Runden" natürlich Unfug ist angesichts der typischen Tango-Bewegungen mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Geschmeidigkeit und Spannung, aus Fließendem und Abruptem. Regisseur Bruno Berger-Gorski lässt dem Publikum Zeit, einzutauchen in die Welt des Tangos, sich einzulassen auf einen Rhythmus, der mindestens so sehr Lebensgefühl ist wie Tanz. Ein stimmungsvoller Einstieg in Dirk D'Ases Oper, die den Tango völlig anders interpretiert: nahe am Original zu Beginn, dann immer weiter weg - bis sie ihn fast verliert und nur noch Antje Steens wunderbarer Bandoneon-Klang an die ursprüngliche Musik erinnert. Die Geschichte, die D'Ase und seine Librettistin Silke Hassler in klarer, kraftvoller, unverschwurbelter Sprache erzählen, ist düster. Sie handelt vom spielsüchtigen Zocker Pino, der sein Geld an einen Falschspieler verliert und am Ende gar die sexuellen Dienste seiner widerstrebenden Frau verhökern muss, weil er sonst nichts mehr hat, was er setzen könnte. Im ohnmächtigen Zorn über seine Situation verprügelt er brutal seine Frau, die dabei ihr ungeborenes Kind verliert. Als er kürz darauf selbst, getötet wird, schickt ihn der Todesengel Azrael zurück auf die Erde, um seinen letzten Tag erneut zu durchleben und diesmal alles besser zu machen. Doch die „zweite Chance" misslingt, Pino versagt erneut. „Die Zeit frisst den Menschen", lautet der erste und der letzte Satz des Stücks. Bruno Berger-Gorskis packende Inszenierung schärft die Konflikte, arbeitet die Unentrinnbarkeit des Schicksals deutlich heraus. Pino, von Laszlo Lukacs mit zerrauftem Haarschopf als nicht einmal unsympathischer geborener Verlierer verkörpert, lässt es an Einsicht und Besserungsbereitschaft nicht fehlen. Es gibt Momente der Klarheit, in denen für Sekunden Glück, Liebe, Vernunft möglich scheinen. Aber der zynische Todesengel Azrael, der Pino aufgegeben hat, ein anderer zu werden, schafft selbst die Bedingungen, die es dem Spieler in seinem einfachen Gemüt unmöglich machen, seine Frau und das ungeborene Kind beim zweiten Versuch zu retten. Berger-Gorski gelingen Momente „Azrael" zwingt zum Mitdenken und Mitfühlen. Die Musik von Dirk D'Ase macht es der Regie aber auch leicht, denn in ihr steckt alles, was in der Handlung passiert: enorme Spannung, dramatische Brüche, raffiniert eingefangene Stimmungen. Lautmalerisch, illustrativ untermalt sie das Geschehen, wirkt aber dabei eigenständig, nie wie ein Film-Soundtrack. Klar: Es handelt sich um im besten Sinne zeitgenössische Musik, zur wohligen Berieselung ungeeignet. Man muss sich darauf einlassen. Aber es gibt keinen experimentellen Selbstzweck, der das Publikum vertreibt. Für Leute mit offenen Ohren ein idealer Einstieg in aktuelle Klassik. Das liegt auch daran, dass die Tango-Combo aus Mitgliedern des Orchesters unter Leitung von Christoph Jung sich selbst übertrifft. Vor allem Fred Bodens Schlagzeugpart, der neben dem vertrackten Rhythmus auch enorme melodische Aufgaben übernehmen muss, ist brillant, aber auch Lothar Breitmeier, Martin Form, Jian Cao, Petar Entchev und Josef Bonn stehen um nichts nach. Jung sorgt auch für eine stets punktgenau funktionierende Kommunikation mit den im Saal verteilten, mitten im Publikum singenden Akteuren, die allesamt Bestleistungen abliefern. Allen voran Laszlo Lukacs zeigt, was für ein differenzierter und bewegender Menschendarsteller er sein kann, wenn die Regie ihn dazu treibt. Die Intensität seiner Szenen mit Eva-Maria Günschmann, die seine Frau Maria mit beängstigender Präsenz verkörpert, lässt das Publikum schaudern. Auch Peter Koppelmann als skrupelloser Falschspieler und Juri Zinovenko als Azrael lassen keine Wünsche offen. Natalie Galitski und Reveriano Camü vom Trierer Ballett sorgen gemeinsam mit Paaren der Trierer Tango-Assoziation „AG Tango gusto" für das passende Flair. Langer, intensiver Beifall beim Publikum. Eine Produktion, die man nicht verpassen sollte Trierer Volksfreund, Dieter Lintz
Letzter Tango der Verlierer
Er, ist der Prototyp des Verlierers, des glücklosen Spielers, des armen Trinkers: Pino ein Anti-Held, der seine Liebe zu Maria und sein ungeborenes Kind verrät, im letzten Tango der Gewalt ertrinkt. Doch ein Todesengel aus dem Jenseits zieht bei Dirk D'Ases Oper "Azrael" die bösen Fäden und verweigert im plüschigen Maxim die Erläuterung. Die motorisch-strenge Rhythmik des Tango hat den Cerha-Schüler D'Ase zu seiner Oper für das Ensemble "NetZZeit" inspiriert. Erotik, Stolz und Tod werden in immer neuen Variationen und Verfremdungen hörbar. Der dornige Weg zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Hoffnung und Zynismus wird in der fein gewobenen musikalischen Struktur erfahrbar. Ein Tanz als zarter Todesbote, als Studie humanen Scheiterns. Kurier, 1. Mai 1999, Pi
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